Slow Motion in Echtzeit sehen

SlowMotion Bilder oder Aufnahmen haben schon immer sehr faszinierend auf mich gewirkt. Vielleicht liegt es daran, in eine Realität einzutauchen, die man sonst nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Slow-Dance-Slow-Motion-BewegungEigentlich braucht man dafür meist ein sehr teure Highspeed-Kamera, die mehre hundert bis tausend Bilder in der Sekunde aufnehmen kann. Die Macher hinter „Slow Dance“ erreichen mit einem speziellen Bilderrahmen einen ganz ähnlichen Effekt. Betrachtet man ein Objekt in diesem Rahmen, erscheinen die Bewegungen darin verlangsamt. Der Slow-Dance-Rahmen besteht, neben dem Rahmen (inkl. der Elektronik) selbst, aus einer Beleuchtung, einem Elektromagneten (Kupferspule) und zwei Objekthalter mit Permanentmagneten – ein reales Bild ist also nicht enthalten, stattdessen reale Objekte, die sich ganz langsam bewegen – so scheint es…

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Doch wie funktioniert das ganze? Das Schlüsselwort heißt hier „stroposkopische Beleuchtung“. Ihr kennt diesen Effekt vielleicht wenn ihr auf der Autobahn unterwegs seid und an einem Auto mit schicken Alufelgen mit Speichen vorbei fahrt und man das gefühlt hat die Felgen drehen sich langsamer oder sogar rückwärts – je nach Umdrehungszahl der Räder kann der eine oder andere Effekt entstehen. So ähnlich ist das auch hier mit dem Slow Dance Rahmen. Die LED Beleuchtung erscheint dauerhaft

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leuchtent, ist aber in Wahrheit mit einer Frequenz von 80 Hz moduliert, sprich die LEDs gehen 80 mal in der Sekunde an und wieder aus. Unser Auge ist nur zu träge, dass tatsächlich sehen zu können. Mit der gleichen Frequenz werden wiederum, mittels einem Elektromagneten (Spule) und der kleinen Magnete an den Objekthaltern, Gegenstände, wie Federn, kleine Äste, Blumen, zum schwingen angeregt. Das erzeugt einen visuellen Effekt, der die geklemmten Objekte in langsamer Bewegung erscheinen lässt. Je nach dem wie das Timing der Stroposkopischen Beleuchtung gesetzt ist, gibt es unterschiedliche Effekte. So gibt es neben der bereits erwähnten SlowMotion-Bewegung einen Modus, bei dem die

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Objekte geradezu hin- und herspringen. Darüber hinaus gibt es sogar einen Effekte, bei dem es so erscheint, als ob aus einem Objekt zwei werden. Mittels des am Rahmen angebrachten „Mode“-Knopfes kann man dazwischen hin- und herschalten. Zudem existiert noch ein Regler, mit dem man die Helligkeit der Beleuchtung verändern kann. Je nach Umgebungshelligkeit ist es dann auch nötig diesen zu benutzen, da bei starker Sonneneinstrahlung der Effekt auch stark abgeschwächt wird.
Wenn ihr auch in die Faszination der Smow Motion Effekte eintauchen wollt, dann könnt ihr einen Rahmen ab derzeit 249,- USD (~225,- Euro, das Early-Bird-Angebot ist leider schon weg) bekommen. Die Kampagne auf Kickstarter hat ihr Ziel bereits mehrfach übertroffen aber noch gibt es die Rahmen.

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